„Panna“ Cotta Tarte

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Zu dieser Tarte gibt es eigentlich nur eins zu sagen: knusprigsaftigfluffigcremigsüßlichfruchtigerfrischend und zum Reinlegen!
Wer mit mir gemeinsam auf dieser zarten Panna Cotta-Wolke 7 schweben will, möge mir bitte einmal hier entlang folgen…

Ich sags euch, dies ist eine der besten Tartes, die ich je gebacken habe. Die Panna Cotta-Füllung ist so superfluffig und zart-süß und gemeinsam mit den eher säuerlichen Beeren ergibt das eine wahrhaftige Gaumenfreude!
Ich gebs zu, die Idee dafür stammt nicht von mir. Wenn ich im Supermarkt einkaufe schaue ich mich immer gleich als erstes nach dem aktuellen Monatsmagazin des Supermarkt um. Das „Friends“ Magazin von Merkur hat mich bereits optisch sehr angesprochen und die Fotos darin schauen wirklich so anmachend aus, dass einem das Wasser im Munde zusamenläuft.
Die Juli/August 2015 Friends Ausgabe landete also direkt in meinem Einkaufskörbchen und ich erledigte noch rasch den eigentlichen Einkauf.

Zuhause angekommen blätterte ich wie wild nach der Seite, auf der ich bereits im Supermarkt die Panna Cotta Tarte erspäht hatte. Die Zutatenliste für das Rezept verhieß nichts gutes: Eier, Gelatine und Schlagobers. In meinem Kopf fing es sofort an zu rattern, was ich denn anstelle dieser Zutaten für meine vegane Panna Cotta Tarte verwenden könnte.
Das Ei für den Mürbeteig ließ ich einfach weg und entschied mich stattdessen für einen Mürbeteig, den ich bereits an einem anderen Rezept erprobt hatte. Für die Panna Cotta Füllung wollte ich ursprünglich Hafercuisine verwenden. Ich hatte aber ganz vergessen, dass die Farbe von Hafercuisine eher der von einer hellen, grau-bräunlichen Abwasserbrühe gleicht. So blieb mir nur der Griff zur Sojacuisine, die zwar für mich geschmacklich etwas schlechter als Hafercuisine abschneidet, dafür ist sie aber von der her Farbe schön weiß. Und die Farbe ist nun mal wichtig!
Jetzt musste ich nur noch einen Ersatz für die Gelatine finden. Kein Problem, denn darin bin ich ja schon geübt und es ist auch kein großes Geheimnis, dass Agar-Agar als pflanzliches Geliermittel genau so gute Dienste tut, wie ihr tierisches Pendant.

Nun ging es ans Ausprobieren. Ich machte es wie immer – einfach drauf los und alles nach Gefühl. Diese Technik funktioniert meistens am besten. Und so war es auch dieses Mal.

Ich präsentiere euch also hiermit stolz das vegane Panna Cotta Tarte Rezept:

Rezept für eine Tarte à 18 cm

 Für den Mürbeteig

  • 120 g Weizenmehl
  • 50 g Zucker
  • ½ TL echten Vanillezucker
  • 1 Pr Salz
  • 80 g Alsan
  • 3 EL Sojamilch

Für die „Panna“ Cotta – Füllung

  • 220 ml Sojacuisine
  • 40 g weiße, vegane Schokolade
  • 7 g Agar-Agar
  • 4 EL Agavendicksaft
  • 75 ml aufschlagbare Pflanzensahne
  • ¾ TL Johannisbrotkernmehl

Für die Deko

Beeren oder Früchte nach Belieben (Brombeeren, Blaubeeren, Himbeeren, Ribiseln ….)

 

Und so geht´s:

Den Backofen auf 180°C Umluft vorheizen.

Für den Mürbeteig alle trockenen Zutaten in eine Schüssel geben. Die kalte Alsan in Stücken hinzufügen. Die Sojamilch ebenso zu den trockenen Zutaten hinzufügen. Nun alles mit den Händen rasch zu einem Teig verkneten und in eine gefettete Springform drücken. Den Rand dabei ca. 4 cm hoch ziehen.

Nun wird der Tarteboden blindgebacken: Dafür ein Backpapier so zuschneiden, dass der Tarteboden damit ausgekleidet werden kann. Das Backpapier auf den ungebackenen Teig legen und sanft andrücken. Auf das Backpapier nun Reis, Bohnen oder Linsen geben, sodass der Teig beschwert wird. Die Tarte 10 Minuten blindbacken. Danach das Backpapier und die Linsen o.a. entfernen und den Tarteboden weitere 10-15 Minuten fertig backen. Auskühlen lassen.

Für die Füllung die Sojacuisine in einen Topf geben, aufkochen und vom Herd ziehen. Die weiße Schokolade in kleine Stücke brechen, zur heißen Sojasahne geben und gut umrühren bis alles geschmolzen ist. Nun Das Agar-Agar und den Agavendicksaft unterrühren und den Topf nochmals zurück auf den Herd stellen und alles ein letztes Mal aufkochen. Danach vom Herd ziehen und kurz stehen lassen.

Inzwischen die Pflanzensahne mit dem Johannisbrotkernmehl aufschlagen. Die aufgeschlagene Sahne vorsichtig unter die noch warme/heiße Füllung heben bis keine Schlieren mehr zu sehen sind (nicht zu fest umrühren, ansonsten geht die Fluffigkeit verloren).

Die noch warme Füllung auf den ausgekühlten Tarteboden gießen und über Nach im Kühlschrank fest werden lassen. Mit Beeren oder anderen Früchten dekorieren und njomjnomnjom!


 


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