Gebackener Cashew-Cheesecake mit Karamellsauce

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Manche Leckereien sind wirklich unverschämt, so wie dieser sehrsehr feine Cashew-Cheesecake mit dieser unwiderstehlichen Karamellsauce. Dieser unverschämte Cheesecake verwandelt sich nämlich nur schon beim Anblick in wahres Hüftgold und legt jegliche Vernunftkontrollmechanismen lahm.
Bis es aber so weit kam, bibberte ich ganz schön mit vor dem Backofen …

Veganes Backen birgt die Schwierigkeit in sich, dass Topfen, Schmand, Mascarpone, Creme Fraiche und all diese fetten Milchprodukte nicht in Frage kommen. Zwar gibt es mittlerweile einen veganen Topfenersatz oder auch z.B. Sour Cream auf Sojabasis anstelle von tierischer Sauercream. Eine wirklich fette und vor allem von der Konsistenz ähnliche vegane Alternative zu Mascarpone & Co. ist mir bislang noch nicht begegnet. Zudem versuche ich es so gut wie möglich zu vermeiden, fertige Produkte zu verwenden.

Was mich bislang wirklich oft an veganen Cheesecakes störte, war die Tatsache, dass sie irgendwie nicht „fett“ genug waren. Durch das oftmals verwendete Sojajoghurt oder den Seidentofu, anstelle von Topfen, Mascarpone & Co., fehlt es der Maße einfach an „Sahnigkeit“ und der Geschmack fällt flacher aus. Fett ist ja bekanntlich ein Geschmacksträger, und das unterschreibe ich beim Thema Cheesecake vollkommen.

Ich suchte also nach einer fetteren Alternative zu Sojajoghurt und Seidentofu. Da kam mir die Idee, dass sich die Cashewmasse, aus deren Basis viele der raw-veganen Kuchen gemacht werden, bestimmt auch backen lässt. Getreu dem Motto „Wer nicht wagt, der nicht gewinnt!“ weichte ich eine handvoll Cashewkerne für ein paar Stunden in Wasser ein und pürierte sie anschließend mit den anderen Zutaten der Cheesecakemaße. Danach backte ich den Cheesecake wie gewohnt und siehe da: Das Ergebnis schmeckte um einiges „satter“. Es bleibt jedoch der Cashewgeschmack über, sodass dieser Kuchen wahrsscheinlich nicht jederfraus/jedermanns Sache ist.

Als weitere Alternative zu den Cashews könnte ich mir geschälte Mandeln vorstellen. Diese sind im Eigengeschmack nicht so intensiv, aber fast genau so „fett“. Über das Ergebnis werde ich natürlich berichten!

 


 


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